Der ultimative Treffpunkt für Leiharbeiter / -innen, Oase für die Geschädigten von Randstad, Adecco und Konsorten.
Die Antileiharbeits-Initiative schließt sich dem Kieler
Leihkeulen-Projekt an in dem Übereinkommen, daß es neben einer eigenen
Zeitung
auch notwendig ist, eigene Widerstandsformen gegen unsere
Benachteiligung zu entwickeln. Durch ihre aktive Mitarbeit an der
Agenda 2010
haben die Gewerkschaften ihr vorangiges Ziel, rapide Verschlechterung
des Betriebsklimas und gespaltene Belegschaften in nahezu allen Firmen
erreicht. Aber diese Seite hier soll nicht dazu dienen, den dadurch
aufgestauten Frust wie bei Zoom oder Chefduzen abzujammern. Hier wird
der Versuch unternommen, unseren Emanzipierungsprozess in Gang zu
setzen. Dazu halten wir es zunächst für wichtig, in immer mehr Orten
regelmäßige Treffen zu organisieren. Diese Treffen sollten neben
individueller arbeitsrechtlicher Beratung auch dazu dienen, unseren
Kollegen
Grundkenntnisse gewerkschaftlicher und tarifrechtlicher Zusammenhänge
zu vermitteln oder diese von ihnen zu erlernen. In einem weiteren
Schritt
müssen wir versuchen, zu gemeinsamen Handlungskonzepten zu kommen und
wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, hier schnelle Erfolge
zu erzielen. Die Arbeit die vor uns liegt wird mehrere Jahre andauern
und wir müssen systematisch versuchen, die Kollegen der einzelnen
Niederlassungen miteinander bekannt zu machen (...)
Das Medium Internet macht zwar einen weitaus schnelleren
Informationsaustausch möglich, es birgt aber auch die Gefahr,
Frustrationen zu
absorbieren, die früher eher in aktiven Protest umgesetzt wurden. Denn
Protest gehört nicht ins Internet, sondern in die Betriebe, auf die
Straße und in unserem Fall auch in die Leiharbeitsmessen.
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