Erster, kurzer & subjektiver Bericht vom offiziellen & öffentlichen Gründungstreffen der "Libertären Gruppe Düsseldorf"
14.03.2005
| von libgrudus {aet} web [dot] de | 14.03.2005 |
Am Sonntag, den 13.03.2005 Trafen sich in Düsseldorf AnarchistInnen zur Gründung einer
libertären Gruppe.
Es kamen aber nicht nur DüsseldorferInnen. Das Interesse an vernetzten
anarchistischen Organisationen und vor allem praktischen Aktionen
scheint wieder etwas zu steigen. Die in NRW jahrelang inaktive
"Föderation der deutschsprachigen AnarchistInnen" scheint sich
reorganisieren zu wollen.
Hier nun ein kleiner Bericht vom Gründungstreffen:
Es trafen sich 15 Leute, die absolut dazu entschlossen sind, so der Eindruck, die anvisierte Sache umzusetzten.Wer hat sich getroffen? Leute aus Neuss, aus Wuppertal, zwei Leute aus Köln (möglicherweise kommen von dort noch welche dazu), aus Kaarst, aus dem Sauerland, aus Bonn aus Düsseldorf. Davon sind Leute von "Foot not Bombs", FAU-Sympathisanten und meine Wenigkeit.
Es wurde auch ein Interview gemacht, das auf der Internet-Seite der "Schwarzen Katze" erscheinen soll.
Es wurde ein kurzer Vortrag gehalten. Vom Inhalt her, war es eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Verhältnisse und Positionen zu Staat und Kapital, aus der Sicht eines Michael Bakunin. Dies natürlich nur angerissen. Dann gab es eine kurze Darstellung, was FdA und IFA ist. Auch wie das Verhältnis zur FAU ist. Das alles waren nur bruchstückhafte Darstellungen. Nun ist es so, dass der Inhalt der Positionen von FdA und IFA-IAF bei der nächsten Zusammenkunft diskutiert werden soll.
Die Vorstellung ist nun so, dass an zwei Sonntagen im Monat ein regelmäßiges Treffen der Libertären Gruppe Düsseldorf stattfinden soll (wird auf der Startseite der Libertären Gruppe veröffentlicht) Also, ich muss Dir sagen, dass es eine ausgezeichnete Stimmung gewesen ist, in der das Treffen stattfand. Am Anfang waren alle etwas zurückhaltend. Dann aber, nach der ersten halben Stunde wandelte sich das plötzlich und sie tauten auf. Und dann begannen sie zu erzählen. Und dann wurde es eine Bombenstimmung. Fast so, als hätten sich da alte Freunde getroffen, die sich schon lange nicht mehr gesehen haben, und deshalb sich viel zu erzählen hatten.
Das ist ja auch sehr wichtig. Denn wir wissen ja nicht, was noch alles auf uns zukommen wird und wie wir dann alle aufeinander angewiesen sein können. Das verdammte System, dass uns zerstören will, wird sich noch einiges einfallen lassen. Lass' mal diese Gruppe sich zusammenwachsen. Ich habe auch den Eindruck, dass sie mehr werden wollen. Auf jeden Fall haben sie fast alle gesagt, dass sie nicht nur Theorie, sondern auch aktiv vor Ort arbeiten wollen. Das ist es ja auch, was ich mir von Anfang an vorgestellt hatte.
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