Meine Termine
hier findet ihr alle Termine von Veranstaltungen mit mir
Was ist eigentlich Anarchie?
Wann: 19.01.2010Wo: Musiksaal C.5.1. Universität Saarbrücken
Beginn: 18.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Rudolf Mühland geht der Frage, was Anarchie ist und welche Antworten sie für die Probleme Heute und in der Zukunft liefern kann anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag nach. Welchen Sinn macht es zum Beispiel für Studierende sich in sogenannten Bildungssyndikaten selbst zu organisieren? Sind Studierende auch ArbeiterInnen? Und wenn ja, sollten sie in einer Gewerkschaft sein? Welche Möglichkeiten der Organisation schlägte “der Anarchismus” auf sozialer, kultureller und ökonomischer Ebene vor? Wie organisieren sich AnarchistInnen schon heute und wie stellen sie sich die Transformation der Gesellschaft vor? Dies sind einige der Fragen die er in seinem Vortrag nachgehen wird. Insgesamt legt R. Mühland in seinem Vortrag einen Schwerpunkt auf die Makrostrukturen unserer Gesellschaft. Anschließend bleibt noch Raum für eine eingehnde Diskussion der aufgestellten Thesen.
Rudolf Mühland ist aktiver Anarchosyndikalist und sowohl Mitglied der FAU-IAA als auch des FdA-IFA aus Düsseldorf.
Antisemitismus in der BRD
Wann: 16.12.2009Wo: halkevi, Luisenstr. 2, Damtstadt
Beginn: 18.oo Uhr (Küche gegen Spende) 20.oo Uhr (Vortrag)
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
In diesem Vortrag beschäftige ich mich Einführend mit dem Antisemitismus in Deutschland. Allerdings ist der Antisemitismus kein "Deutsches Phänomen", sondern eine besondere Form des Rassismus die weltweit verbreitet ist.
Zu Beginn stelle ich die verschiedenen historischen Quellen des Antisemitismus dar. Dabei spare ich den vorchristlichen ("heidnischen") Judenhass aus. Der christliche Judenhass wird aber ebenso dargestellt wie der mittelalterliche, der moderne Antisemitismus, der nazionalsozialistische und der nach-Shoa-Antisemitismus. Ein kleiner Exkurs soll Eckpunkte vermitteln, die helfen können zu erkennen wo die Grenze zwischen Israelkritik, Kritik an der jüdischen Nationalbewegung, dem Zionismus und dem Antisemitismus liegen. Dabei sind die Grenzen oft fließend.
Ein weitere Schwerpunkt ist der Versuch gegen allzuleichte Antworten anzugehen. So wird seit 2001 vermehrt der Eindruck erweckt, als sei der Antisemitismus in Europa ein Konflikt zwischen Minderheiten. Auf diese Art und Weise wird faktisch die eine Minderheit (europäische Muslime) gegen die andere Minderheit (europäische Juden) ausgespielt, und das obwohl es ernsthafte Versuche beider Minderheit gibt, sich gemeinsam gegen Rassismus zu positionieren. (Ultra-)Konservative, (neo-)nazistische Organisationen werden dadurch nur in ihren Bemühungen rassistische Zwietracht zu fördern bestärkt. Tatsächlich sind die einzelstaatlichen Befunde in Europa sehr unterschiedlich. Während es zum Beispiel in Frankreich eine feststellbare Verschiebung von der "traditionellen rechten Gewalt" gegen Juden, hin zu einer Beteiligung vorwiegend junger männlicher Muslime gab, sind die Täter in den Niederlanden zu 80% "weiß".
Anarchie und Sex
Wann: 18.11.2009Wo: Libertäres Kultur- und Aktionszentrum, Fettstr. 23, 20357 Hamburg,
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: FAU-Hamburg
Dieser Vortrag befindet sich noch in der Entstehung. Es geht einerseits um so alltaglich Problemem wie 'Liebe' und 'Eifersucht', Fragen nach Zwei- und Mehrsamkeit, Sado-Maso-Praktiken, Hetero-, Homo-, Auto-, Bi- und Multisexualität, sowie Genderfragen nach Sinn und Unsinn von sozialem und biologioschem Geschlecht, .....
Vorwort: Die Idee zu diesem Vortrag hatte ich bei einer Veranstaltung in Salzburg. Am Anschluss an den Vortrag “Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie” diskutierten die Anwesenden Menschen sehr schnell über Sex, Gender, SM-Praktiken u.v.a.m.
Diese Diskussion zeigte mir einerseits das es großes Interesse am Thema Sex* gibt und andererseits, das es, trotz zahlreicher analytischer Beschäftigungen mit dem Thema allerlei Unsicherheiten gibt.
Mein Vortrag wird sicher nicht in der Lage sein alle Frage zu beantworten (oder auch nur an zu reißen) aber ich hoffe doch einige sachlich-sinnliche Hinweise geben zu können.
Aber was macht uns eigentlich beim Thema Sex so unsicher und vor allem, was hat Sex mit Anarchie zu tun?
Mit Konstantin Wecker (“Freiheit, das heißt keine Angst haben vor nichts und niemand“) möchte ich die Frage nach dem Zusammenhang von Sex und Anarchie vorerst beantworten. Gleichzeitig habe ich hier auch eine gute Überleitung zu der Antwort auf die Frage was uns denn beim Thema Sex so unsicher macht. Meiner Ansicht nach ist es Angst. Angst vor Strafe, vor Verlust, vor abweichendem Verhalten, vor Unkenntnis, vor ungewolltem Verhalten usw. usf.
Spätestens ab der Pubertät beschäftigen wir uns alle mehr oder weniger mit Sex. Aber schon vorher werden wir in unsere Geschlechterrollen gedrängt. Zum Teil operativ, zum Teil durch die Konfrontation mit Rollenbildern und “kindgerechtem” Spielzeug. Doch zurück zur Pubertät. Wir fangen an uns selbst, unseren Körper, unsere Lust zu erkunden. Schon hier tragen viele von uns ein ganzen Netzwerk von Schuldgefühlen mit sich herum, fühlen einen Widerspruch zwischen dem was sie Fühlen und dem was ihnen beigebracht wurde. Die Entdeckung des anderen (das meine ich nicht geschlechtlich, sondern rein numerisch) macht die Angelegenheit oft nicht leichter. Woher sollen wir wissen was das gegenüber (denkt euch ruhig den Plural dazu) mag und möchte? Müssen wir gesetzte Grenzen in alle Ewigkeit akzeptieren oder dürfen wir sie überschreiten und wenn ja, wie?
Wie wirken sich (für die Intellektuellen unter uns) gesellschaftliche Realitäten wie Staatlichkeit (im weitesten Sinn!) und Kapitalismus auf unsere Sexualität und die Konstruktion/Dekonstruktion der Geschlechterrollen aus? Ist es ok Pornos zu schauen? Was passiert eigentlich im Pornokino? Darf ich beim Sex schlagen, fesseln, befehlen? Ist Monogamie in Ordnung? Woher kommt meine Eifersucht? Warum sitzen die Kerle im Zug immer so, das auf dem Viersitzer kein Platz mehr für mich ist? Welchen Sinn oder Unsinn machen Dinge wie soziales und biologisches Geschlecht und wie wird das bestimmt? Geht Sex ohne Liebe? Was ist mit Beschneidung? Und noch mal: Was hat das alles mit Anarchie zu tun? Ist das ganze nicht einfach nur eine private Angelegenheit?
* Wenn ich von Sex schreibe, denke ich Gender und alle anderen Aspekte gleich mit. Ich möchte der schriftstellerischen Einfachheit halber, Sex nicht einfach nur als Geschlechtsakt verstanden wissen. Vielmehr als Überschrift für ein Netzwerk verschiedenster Begriffe.
Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie
Wann: 15.10.2009Wo: Jugendzentrum in Selbstverwaltung · Käthe-Kollwitz-Str. 2–4 · Mannheim
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Gruppe Mannheim
"Freiheit für alle Gefangenen" ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen "ihre" Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine "Verbrechen" mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch "Verbrechen" gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.
Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? oder die FAU-IAA stellt sich vor!
Wann: 24.08.2009
Wo: Hinterhof, Cornelisustr. 108, Düsseldorf
Einlass: 19.oo Uhr
Beginn: ca.: 20.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Syndikalistische Jugend Düsseldorf / >Schwarze Katze< (ASJ-D)
Jeder
von uns hat die Formel "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff
auf alle!" schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die
Phrase von der "Solidarität" vernommen. Aber was könnte die wirkliche,
praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter
sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein?
Rudolf
Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen
kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des
Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21
Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie
ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen
Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und
viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit
Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und
weiterführende Probleme zu erörtern.
Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? oder die FAU-IAA stellt sich vor!
Wann: 23.08.2009
Wo: Karlsruhe
Beginn: 17.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin:
Jeder
von uns hat die Formel "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff
auf alle!" schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die
Phrase von der "Solidarität" vernommen. Aber was könnte die wirkliche,
praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter
sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein?
Rudolf
Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen
kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des
Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21
Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie
ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen
Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und
viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit
Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und
weiterführende Probleme zu erörtern.
Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie
Wann: 22.08.2009Wo: JuZ in Selbstverwaltung "Altes Badhaus" Bingen e.V., Mainzerstr. 103a, Bingen am Rhein
Beginn: 18.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: "Altes Badhaus"
"Freiheit für alle Gefangenen" ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen "ihre" Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine "Verbrechen" mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch "Verbrechen" gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.
Anarchie und Sex
Wann: 21.08.2009Wo: Arbeiter Sport Verein (ASV) . Beilstraße 12 (Hinterhaus), Mannheim
Beginn: 20.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Gruppe Mannheim
Dieser Vortrag befindet sich noch in der Entstehung. Es geht einerseits um so alltaglich Problemem wie 'Liebe' und 'Eifersucht', Fragen nach Zwei- und Mehrsamkeit, Sado-Maso-Praktiken, Hetero-, Homo-, Auto-, Bi- und Multisexualität, sowie Genderfragen nach Sinn und Unsinn von sozialem und biologioschem Geschlecht, .....
Vorwort: Die Idee zu diesem Vortrag hatte ich bei einer Veranstaltung in Salzburg. Am Anschluss an den Vortrag “Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie” diskutierten die Anwesenden Menschen sehr schnell über Sex, Gender, SM-Praktiken u.v.a.m.
Diese Diskussion zeigte mir einerseits das es großes Interesse am Thema Sex* gibt und andererseits, das es, trotz zahlreicher analytischer Beschäftigungen mit dem Thema allerlei Unsicherheiten gibt.
Mein Vortrag wird sicher nicht in der Lage sein alle Frage zu beantworten (oder auch nur an zu reißen) aber ich hoffe doch einige sachlich-sinnliche Hinweise geben zu können.
Aber was macht uns eigentlich beim Thema Sex so unsicher und vor allem, was hat Sex mit Anarchie zu tun?
Mit Konstantin Wecker (“Freiheit, das heißt keine Angst haben vor nichts und niemand“) möchte ich die Frage nach dem Zusammenhang von Sex und Anarchie vorerst beantworten. Gleichzeitig habe ich hier auch eine gute Überleitung zu der Antwort auf die Frage was uns denn beim Thema Sex so unsicher macht. Meiner Ansicht nach ist es Angst. Angst vor Strafe, vor Verlust, vor abweichendem Verhalten, vor Unkenntnis, vor ungewolltem Verhalten usw. usf.
Spätestens ab der Pubertät beschäftigen wir uns alle mehr oder weniger mit Sex. Aber schon vorher werden wir in unsere Geschlechterrollen gedrängt. Zum Teil operativ, zum Teil durch die Konfrontation mit Rollenbildern und “kindgerechtem” Spielzeug. Doch zurück zur Pubertät. Wir fangen an uns selbst, unseren Körper, unsere Lust zu erkunden. Schon hier tragen viele von uns ein ganzen Netzwerk von Schuldgefühlen mit sich herum, fühlen einen Widerspruch zwischen dem was sie Fühlen und dem was ihnen beigebracht wurde. Die Entdeckung des anderen (das meine ich nicht geschlechtlich, sondern rein numerisch) macht die Angelegenheit oft nicht leichter. Woher sollen wir wissen was das gegenüber (denkt euch ruhig den Plural dazu) mag und möchte? Müssen wir gesetzte Grenzen in alle Ewigkeit akzeptieren oder dürfen wir sie überschreiten und wenn ja, wie?
Wie wirken sich (für die Intellektuellen unter uns) gesellschaftliche Realitäten wie Staatlichkeit (im weitesten Sinn!) und Kapitalismus auf unsere Sexualität und die Konstruktion/Dekonstruktion der Geschlechterrollen aus? Ist es ok Pornos zu schauen? Was passiert eigentlich im Pornokino? Darf ich beim Sex schlagen, fesseln, befehlen? Ist Monogamie in Ordnung? Woher kommt meine Eifersucht? Warum sitzen die Kerle im Zug immer so, das auf dem Viersitzer kein Platz mehr für mich ist? Welchen Sinn oder Unsinn machen Dinge wie soziales und biologisches Geschlecht und wie wird das bestimmt? Geht Sex ohne Liebe? Was ist mit Beschneidung? Und noch mal: Was hat das alles mit Anarchie zu tun? Ist das ganze nicht einfach nur eine private Angelegenheit?
* Wenn ich von Sex schreibe, denke ich Gender und alle anderen Aspekte gleich mit. Ich möchte der schriftstellerischen Einfachheit halber, Sex nicht einfach nur als Geschlechtsakt verstanden wissen. Vielmehr als Überschrift für ein Netzwerk verschiedenster Begriffe.
Anarchie und Sex
Wann: 20.08.2009Wo: Haus Mainusch, Staudingerweg 21, gegenüber inter 1, 55128 Mainz
Beginn: 20.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Haus Mainusch
Dieser Vortrag befindet sich noch in der Entstehung. Es geht einerseits um so alltaglich Problemem wie 'Liebe' und 'Eifersucht', Fragen nach Zwei- und Mehrsamkeit, Sado-Maso-Praktiken, Hetero-, Homo-, Auto-, Bi- und Multisexualität, sowie Genderfragen nach Sinn und Unsinn von sozialem und biologioschem Geschlecht, .....
Vorwort: Die Idee zu diesem Vortrag hatte ich bei einer Veranstaltung in Salzburg. Am Anschluss an den Vortrag “Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie” diskutierten die Anwesenden Menschen sehr schnell über Sex, Gender, SM-Praktiken u.v.a.m.
Diese Diskussion zeigte mir einerseits das es großes Interesse am Thema Sex* gibt und andererseits, das es, trotz zahlreicher analytischer Beschäftigungen mit dem Thema allerlei Unsicherheiten gibt.
Mein Vortrag wird sicher nicht in der Lage sein alle Frage zu beantworten (oder auch nur an zu reißen) aber ich hoffe doch einige sachlich-sinnliche Hinweise geben zu können.
Aber was macht uns eigentlich beim Thema Sex so unsicher und vor allem, was hat Sex mit Anarchie zu tun?
Mit Konstantin Wecker (“Freiheit, das heißt keine Angst haben vor nichts und niemand“) möchte ich die Frage nach dem Zusammenhang von Sex und Anarchie vorerst beantworten. Gleichzeitig habe ich hier auch eine gute Überleitung zu der Antwort auf die Frage was uns denn beim Thema Sex so unsicher macht. Meiner Ansicht nach ist es Angst. Angst vor Strafe, vor Verlust, vor abweichendem Verhalten, vor Unkenntnis, vor ungewolltem Verhalten usw. usf.
Spätestens ab der Pubertät beschäftigen wir uns alle mehr oder weniger mit Sex. Aber schon vorher werden wir in unsere Geschlechterrollen gedrängt. Zum Teil operativ, zum Teil durch die Konfrontation mit Rollenbildern und “kindgerechtem” Spielzeug. Doch zurück zur Pubertät. Wir fangen an uns selbst, unseren Körper, unsere Lust zu erkunden. Schon hier tragen viele von uns ein ganzen Netzwerk von Schuldgefühlen mit sich herum, fühlen einen Widerspruch zwischen dem was sie Fühlen und dem was ihnen beigebracht wurde. Die Entdeckung des anderen (das meine ich nicht geschlechtlich, sondern rein numerisch) macht die Angelegenheit oft nicht leichter. Woher sollen wir wissen was das gegenüber (denkt euch ruhig den Plural dazu) mag und möchte? Müssen wir gesetzte Grenzen in alle Ewigkeit akzeptieren oder dürfen wir sie überschreiten und wenn ja, wie?
Wie wirken sich (für die Intellektuellen unter uns) gesellschaftliche Realitäten wie Staatlichkeit (im weitesten Sinn!) und Kapitalismus auf unsere Sexualität und die Konstruktion/Dekonstruktion der Geschlechterrollen aus? Ist es ok Pornos zu schauen? Was passiert eigentlich im Pornokino? Darf ich beim Sex schlagen, fesseln, befehlen? Ist Monogamie in Ordnung? Woher kommt meine Eifersucht? Warum sitzen die Kerle im Zug immer so, das auf dem Viersitzer kein Platz mehr für mich ist? Welchen Sinn oder Unsinn machen Dinge wie soziales und biologisches Geschlecht und wie wird das bestimmt? Geht Sex ohne Liebe? Was ist mit Beschneidung? Und noch mal: Was hat das alles mit Anarchie zu tun? Ist das ganze nicht einfach nur eine private Angelegenheit?
* Wenn ich von Sex schreibe, denke ich Gender und alle anderen Aspekte gleich mit. Ich möchte der schriftstellerischen Einfachheit halber, Sex nicht einfach nur als Geschlechtsakt verstanden wissen. Vielmehr als Überschrift für ein Netzwerk verschiedenster Begriffe.
Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis
Wann: 06.08.2009Wo: AntifaCamp-Rheinland
Beginn: 11.oo Uhr
Eintritt: --
Veranstalterin: AntifaCamp-Rheinland
Obwohl Leo Trozki die anarchistische Bewegung schon in den 1920’ern "auf dem Misthaufen der Geschichte" gesehen hat, ist diese Bewegung noch heute Weltweit vorhanden. Was macht eine Idee, die vor über 150 Jahren das Licht der Öfentlichkeit erblickte noch heute aktraktiv? Welche Ideen liegen heutiger anarchistischer Praxis zu Grunde? Und vor allem: warum sollten uns heute die alten Träume der AnarchistInnen noch interessieren? Der Vortrag versucht auf Grundlage der heutigen Gesellschaft die Aktualität des Anarchismus und der anarchistischen Bewegung in seiner Theorie und besonders an Hand seiner Praxis zu verdeutlichen.
Es ist soweit, ab sofort könnt Ihr Euch für das Antifa Camp im Rheinland anmelden.
Das Programm ist noch viel vielfältiger geworden!!
Splittergewerkschaften - Eine Alternative?!
Wann: 14.07.2009Wo: Universität Trier, Raum C4, Universitätsring 12b, Trier
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei
Veranstalterin: AStA-Trier
Geklärt werden soll, ob das Engagement in Splittergewerkschaften eine echte Alternative zu der Mitgliedschaft in den Einheitsgewerkschaften des DGB’s darstellt. Podiumsdiskussion zw. Rudolf Mühland (FAU-IAA) und einem Vertreter des DBG.
das vorläufige konzept:
vorstellung der fau und des dgb (jeweils ca. 20min)
hochschulbezug: wie können sich studierende gewerkschaftlich
engagieren? vorteile/nachteile? (jeweils ca. 15min) offene diskussion,
fragen (ca. 20min+)
A-Kongress Berlin (10.04.-13.04.2009): Anarchie und Strafe
Wann: 12.04.2009Wo: Straße des 17. juni 145 · 10623 Berlin (Charlottenburg)
Beginn: 15.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Föderation Berlin
"Freiheit für alle Gefangenen" ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen "ihre" Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine "Verbrechen" mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch "Verbrechen" gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.
Zum Wiki des A-Kongress:
Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis Rudolf Mühland ★ Anarchie und Strafe Rudolf Mühland ★ Workshop: Anarchie und Sex Rudolf Mühland
A-Kongress Berlin (10.04.-13.04.2009): Anarchie und Sex
Wann: 11.04.2009Wo: Straße des 17. juni 145 · 10623 Berlin (Charlottenburg)
Beginn: 20.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Föderation Berlin
Vorwort: Eigentlich hatte mich die Orga-Gruppe der Berliner A-Tage gefragt ob ich den Vortrag "Anarchie & Sex" während der A-Tage halten könnte oder ob ich mir vorstellen könnte einen Workshop zu dem Thema zu leiten. Da ich aber schon zwei Vorträge halte und darüber hinaus nicht gerne Workshops anleite, habe ich mich >nur< dazu bereit erklärt an diesem Workshop teilzunehmen. Die Ursprungsidee zu dem Vortrag hatte ich bei einer Veranstaltung in Salzburg. Am Anschluss an den Vortrag "Anarchie und Strafe - zurZukunft des Knastsystems in der Anarchie" diskutierten die AnwesendenMenschen sehr schnell über Sex, Gender, SM-Praktiken u.v.a.m. Diese Diskussion zeigte mir einerseits das es großes Interesse am Thema Sex* gibt und andererseits, das es, trotz zahlreicher analytischer Beschäftigungen mit dem Thema allerlei Unsicherheiten gibt. Der Workshop wird sicher nicht in der Lage sein alle Frage zubeantworten (oder auch nur an zu reißen) aber ich hoffe doch einigesachlich-sinnliche Hinweise erfahren und ggf auch den einen oder anderen weiter geben zu können.
Vielleicht hilft es denjenigen die an dem Workshop teilnehmen und diesen gestalten wollen, wenn sie sich im Vorfemd ein wenig mit folgenden Fragen außeinander setzten: Woher kommt unsere Unsicherheit beim Thema Sex? Ist es Angst vor Strafe, vor Verlust, vor abweichendem Verhalten, vor Unkenntnis, vor ungewolltem Verhalten usw. usf. Spätestens ab der Pubertät beschäftigen wir uns alle mehr oder weniger mit Sex. Aber schon vorher werden wir in unsere Geschlechterrollen gedrängt. Zum Teil operativ, zum Teil durch die Konfrontation mit Rollenbildern und "kindgerechtem" Spielzeug. Doch zurück zur Pubertät. Wir fangen an uns selbst, unseren Körper, unsere Lust zu erkunden. Schon hier tragen viele von uns ein ganzen Netzwerk von Schuldgefühlen mit sich herum, fühlen einen Widerspruch zwischen dem was sie Fühlen und dem was ihnen beigebracht wurde. Die Entdeckung des anderen (das meine ich nicht geschlechtlich, sondern rein numerisch) macht die Angelegenheit oft nicht leichter. Woher sollen wir wissen was das gegenüber (denkt euch ruhig den Plural dazu) mag und möchte? Müssen wir gesetzte Grenzen in alle Ewigkeit akzeptieren oder dürfen wir sie überschreiten und wenn ja, wie? Wie wirken sich (für die Intellektuellen unter uns) gesellschaftliche Realitäten wie Staatlichkeit (im weitesten Sinn!) und Kapitalismus auf unsere Sexualität und die Konstruktion/Dekonstruktion der Geschlechterrollen aus? Ist es ok Pornos zu schauen? Was passiert eigentlich im Pornokino? Darf ich beim Sex schlagen, fesseln, befehlen? Ist Monogamie in Ordnung? Woher kommt meine Eifersucht? Warum sitzen die Kerle im Zug immer so, das auf dem Viersitzer kein Platz mehr für mich ist? Welchen Sinn oder Unsinn machen Dinge wie soziales und biologisches Geschlecht und wie wird das bestimmt? Geht Sex ohne Liebe? Was ist mit Beschneidung? Und noch mal: Was hat das alles mit Anarchie zu tun? Ist das ganze nicht einfach nur eine private Angelegenheit?
Alle TeilnehmerInnen sind aufgefordert ihre Fragen, Anregungen und sonnstigen Anmerkungen auch schon im Vorfeld der A-Tage Berlin mitzuteilen!
- Wenn ich von Sex schreibe, denke ich Gender und alle anderen Aspekte gleich mit. Ich möchte der schriftstellerischen Einfachheit halber, Sex nicht einfach nur als Geschlechtsakt verstanden wissen. Vielmehr als Überschrift für ein Netzwerk verschiedenster Begriffe.
Zum Wiki des A-Kongress:
Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis Rudolf Mühland ★ Anarchie und Strafe Rudolf Mühland ★ Workshop: Anarchie und Sex Rudolf Mühland
A-Kongress Berlin (10.04.-13.04.2009): Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis
Wann: 10.04.2009Wo: Straße des 17. juni 145 · 10623 Berlin (Charlottenburg)
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Föderation Berlin
Obwohl Leo Trozki die anarchistische Bewegung schon in den 1920ern "auf dem Misthaufen der Geschichte" gesehen hat, ist diese Bewegung noch heute Weltweit vorhanden. Was macht eine Idee, die vor über 150 Jahren das Licht der Öffentlichkeit erblickte noch heute attraktiv? Welche Ideen liegen heutiger anarchistischer Praxis zu Grunde? Und vor allem: warum sollten uns heute die alten Träume der AnarchistInnen noch interessieren? Der Vortrag versucht auf Grundlage der heutigen Gesellschaft die Aktualität des Anarchismus und der anarchistischen Bewegung in seiner Theorie und besonders an Hand seiner Praxis zu verdeutlichen.
Zum Wiki des A-Kongress:
Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis Rudolf Mühland ★ Anarchie und Strafe Rudolf Mühland ★ Workshop: Anarchie und Sex Rudolf Mühland
Anarchismus und Syndikalismus
Wann: 08.03.2009Wo: AKZ Recklinghausen, König-Ludwig-Str. 50, 45663 Recklinghausen
Beginn: 16.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Syndikalistische Jugend (in Gründung)
Nachdem Rudolf Mühland, seines Zeichens Mitglied der anarcho-syndikalistischen FAU-IAA und der anarchistischen Föderation (FdA-IFA) die Grundideen des Anarchismus und einige seiner Strömungen kurz vorgestellt hat, gibt er noch einen kurzen Überblick über die Geschichte des Syndikalismus von den Anfängen bis heute. Während dieses Überblicks legt er einen Schwerpunkt auf die Frage, wie Anarchismus und Syndikalismus zueinander gefunden haben. Welche Schwierigkeiten und Chancen in der Verknüpfung der beiden Bewegungen lagen und aktuelle liegen können. Nach dem Vortrag und anschliesend an eine lebhafte Diskussion wird noch ein Film gezeigt. Ihr selbst könnt enstscheiden welchen der drei Filme ihr sehen wollt: # Vivir la Utopia (ca 90 Minuten) # Land and Freedom (ca 120 Minuten) # Was ist Anarcho-Syndikalismus (ca 30 Minuten)
Anarchie und Sex
Wann: 04.02.2009Wo: Alte Kaserne, Technikumstrasse 8, Winterthur (Schweiz)
Beginn: 20.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Libertäre Aktion Winterthur
Dieser Vortrag befindet sich noch in der Entstehung. Es geht einerseits um so alltaglich Problemem wie 'Liebe' und 'Eifersucht', Fragen nach Zwei- und Mehrsamkeit, Sado-Maso-Praktiken, Hetero-, Homo-, Auto-, Bi- und Multisexualität, sowie Genderfragen nach Sinn und Unsinn von sozialem und biologioschem Geschlecht, .....
Vorwort: Die Idee zu diesem Vortrag hatte ich bei einer Veranstaltung in Salzburg. Am Anschluss an den Vortrag “Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie” diskutierten die Anwesenden Menschen sehr schnell über Sex, Gender, SM-Praktiken u.v.a.m.
Diese Diskussion zeigte mir einerseits das es großes Interesse am Thema Sex* gibt und andererseits, das es, trotz zahlreicher analytischer Beschäftigungen mit dem Thema allerlei Unsicherheiten gibt.
Mein Vortrag wird sicher nicht in der Lage sein alle Frage zu beantworten (oder auch nur an zu reißen) aber ich hoffe doch einige sachlich-sinnliche Hinweise geben zu können.
Aber was macht uns eigentlich beim Thema Sex so unsicher und vor allem, was hat Sex mit Anarchie zu tun?
Mit Konstantin Wecker (“Freiheit, das heißt keine Angst haben vor nichts und niemand“) möchte ich die Frage nach dem Zusammenhang von Sex und Anarchie vorerst beantworten. Gleichzeitig habe ich hier auch eine gute Überleitung zu der Antwort auf die Frage was uns denn beim Thema Sex so unsicher macht. Meiner Ansicht nach ist es Angst. Angst vor Strafe, vor Verlust, vor abweichendem Verhalten, vor Unkenntnis, vor ungewolltem Verhalten usw. usf.
Spätestens ab der Pubertät beschäftigen wir uns alle mehr oder weniger mit Sex. Aber schon vorher werden wir in unsere Geschlechterrollen gedrängt. Zum Teil operativ, zum Teil durch die Konfrontation mit Rollenbildern und “kindgerechtem” Spielzeug. Doch zurück zur Pubertät. Wir fangen an uns selbst, unseren Körper, unsere Lust zu erkunden. Schon hier tragen viele von uns ein ganzen Netzwerk von Schuldgefühlen mit sich herum, fühlen einen Widerspruch zwischen dem was sie Fühlen und dem was ihnen beigebracht wurde. Die Entdeckung des anderen (das meine ich nicht geschlechtlich, sondern rein numerisch) macht die Angelegenheit oft nicht leichter. Woher sollen wir wissen was das gegenüber (denkt euch ruhig den Plural dazu) mag und möchte? Müssen wir gesetzte Grenzen in alle Ewigkeit akzeptieren oder dürfen wir sie überschreiten und wenn ja, wie?
Wie wirken sich (für die Intellektuellen unter uns) gesellschaftliche Realitäten wie Staatlichkeit (im weitesten Sinn!) und Kapitalismus auf unsere Sexualität und die Konstruktion/Dekonstruktion der Geschlechterrollen aus? Ist es ok Pornos zu schauen? Was passiert eigentlich im Pornokino? Darf ich beim Sex schlagen, fesseln, befehlen? Ist Monogamie in Ordnung? Woher kommt meine Eifersucht? Warum sitzen die Kerle im Zug immer so, das auf dem Viersitzer kein Platz mehr für mich ist? Welchen Sinn oder Unsinn machen Dinge wie soziales und biologisches Geschlecht und wie wird das bestimmt? Geht Sex ohne Liebe? Was ist mit Beschneidung? Und noch mal: Was hat das alles mit Anarchie zu tun? Ist das ganze nicht einfach nur eine private Angelegenheit?
* Wenn ich von Sex schreibe, denke ich Gender und alle anderen Aspekte gleich mit. Ich möchte der schriftstellerischen Einfachheit halber, Sex nicht einfach nur als Geschlechtsakt verstanden wissen. Vielmehr als Überschrift für ein Netzwerk verschiedenster Begriffe.
Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie
Wann: 31.01.2009Wo: Alte Kaserne, Technikumstrasse 8, Winterthur (Schweiz)
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Libertäre Aktion Winterthur
"Freiheit für alle Gefangenen" ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen "ihre" Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine "Verbrechen" mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch "Verbrechen" gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.
Antisemitismus in der BRD
Wann: 23.11.2008Wo: Jugendzentrum (JZ) Bogi, Leonhardstr. 2, Castrop-Rauxel
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
In diesem Vortrag beschäftige ich mich Einführend mit dem Antisemitismus in Deutschland. Allerdings ist der Antisemitismus kein "Deutsches Phänomen", sondern eine besondere Form des Rassismus die weltweit verbreitet ist.
Zu Beginn stelle ich die verschiedenen historischen Quellen des Antisemitismus dar. Dabei spare ich den vorchristlichen ("heidnischen") Judenhass aus. Der christliche Judenhass wird aber ebenso dargestellt wie der mittelalterliche, der moderne Antisemitismus, der nazionalsozialistische und der nach-Shoa-Antisemitismus. Ein kleiner Exkurs soll Eckpunkte vermitteln, die helfen können zu erkennen wo die Grenze zwischen Israelkritik, Kritik an der jüdischen Nationalbewegung, dem Zionismus und dem Antisemitismus liegen. Dabei sind die Grenzen oft fließend.
Ein weitere Schwerpunkt ist der Versuch gegen allzuleichte Antworten anzugehen. So wird seit 2001 vermehrt der Eindruck erweckt, als sei der Antisemitismus in Europa ein Konflikt zwischen Minderheiten. Auf diese Art und Weise wird faktisch die eine Minderheit (europäische Muslime) gegen die andere Minderheit (europäische Juden) ausgespielt, und das obwohl es ernsthafte Versuche beider Minderheit gibt, sich gemeinsam gegen Rassismus zu positionieren. (Ultra-)Konservative, (neo-)nazistische Organisationen werden dadurch nur in ihren Bemühungen rassistische Zwietracht zu fördern bestärkt. Tatsächlich sind die einzelstaatlichen Befunde in Europa sehr unterschiedlich. Während es zum Beispiel in Frankreich eine feststellbare Verschiebung von der "traditionellen rechten Gewalt" gegen Juden, hin zu einer Beteiligung vorwiegend junger männlicher Muslime gab, sind die Täter in den Niederlanden zu 80% "weiß".
Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie
Wann: 05.10.2008Wo: Libertäres Aktions- und Kulturzentrum "Schwarze Katze", Fettstraße 23, 20357 Hamburg
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
"Freiheit für alle Gefangenen" ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen "ihre" Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine "Verbrechen" mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch "Verbrechen" gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.
AnarchistInnen gegen Hitler
Wann: 04.10.2008
Wo: "Walli", Lübeck
Beginn: Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin:
Im
offizielen Gedenken an den Widerstand gegen den Faschismus werden wir
zunehmend einseitig an die Offiziere des 20.Juli erinnert. Innerhalb
der "Linken" erinnert man sich auch des Widerstandes aus
sozialemokratischen, zentralgewerkschaftlichen und vor allem
kommunistischen Kreisen. Was ist aber mit den AnarchistInnen und
SyndikalistInnen? Haben sie Widerstand geleistet? Wenn, ja, was war
ihre Motivation? Wie waren sie Organisiert? Wer hat sich an diesem
Widerstand beteiligt? Wie ist dieser Widerstand zu bewerten? Was hat er
gebracht? Diesen und noch einigen anderen Fragen mehr werden wir in den
Vortrag nachgehen. Hinterher bleibt noch genug Zeit weitere Fragen zu
stellen und über die dargestellten Thesen zu diskutieren.
Anarchistische Strömungen und Utopien
Wann: 03.10.2008Wo: KKI, Duburgerstr. 14, Flensburg
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: FAU Flensburg
Der Anarchismus
hat viele Wurzeln und im laufe der Geschichte kamen viele “neue”
Wurzeln hinzu. Obwohl sich alle AnarchistInnen in zwei Punkten einig
sind, nämlich der Ablehnung jeder Form der Herrschaft des Menschen über
den Menschen UND der Ablehnung jeder Form der Ausbeutung des Menschen
durch den Menschen, gibt es jedoch kaum Einigkeit darüber wie die
bestehende Gesellschaft transformiert werden soll. Praktisch und
philosophische Fragen haben sehr früh dazu geführt das sich
verschiedene anarchistische “Schulen” gebildet haben. Der Vortrag gibt
einen kurzen Überblick über die anarchistischen Strömungen, ihre
Utopien und ihre Ideen zur Transformation der Gesellschaft.
Im Anschluß wird der Dokumentarfilm Vivir la utopía! - Die Utopie leben! gezeigt. Er gibt einen
Überblick über die Geschichte der anarchistischen Bewegung Spaniens
seit dem 19.Jahrhundert bis zu ihrem Höhepunkt, der spanischen
revolution im Jahre 1936:
Die Gründung der anarchosyndikalistischen
Gewerschaft CNT-AIT (Confedération Nacional del Trabajo) und der FAI
(Federación Anarquista Ibérica), die Rolle von Kultur und Erziehung
(Modernes Schulwesen nach F. Ferrer), die Vielfalt der Ideen und
Aktivitäten im Vorfeld der Zweiten Republik, den Staatsstreich der
Militärs, der sowohl einen Bürgerkrieg als auch eine Soziale Revolution
auslöste, und insbesondere die Einrichtung und das Funktionieren der
Kollektivbetriebe in den ländlichen und städtischen Gebieten. Das
republikanische Spanien wurde von den Franco-Faschisten mit
militärischer Hilfe der italienischen und deutschen Faschisten
bekämpft; die westlichen "Demokratien" leisteten keine Hilfe, und die
Stalinisten verrieten und bekämpften die soziale Revolution. Der Film
zeigt die zuwenig bekannte konstruktive Seite der radikalen
gesellschaftlichen Veränderungen, durch die einfachen ArbeiterInnen
und BäuerInnen im republikanischen Teil Spaniens. ZeitzeugInnen aus den
Reihen der AnarchistInnen berichten u.a. über das konstruktive Werk des
"Anarchismus in Aktion" während der Sozialen Revolution, dies
bedeutete: Auf dem Lande bilden etwa 7 Millionen Bäuerinnen und Bauern
Kollektive, in den Städten werden etwa 3000 Fabriken und
Produktionsbetriebe in Selbstverwaltung der Arbeiter-innen überführt,
circa 150 000 Anarchist-innen schließen sich den Milizkolonnen im Kampf
gegen den Faschismus an. Gesprächspartner sind 30 Überlebende, viele
kamen aus dem Exil in Frankreich, Kanada, Mexiko und Venezuela, um
Zeugnis abzulegen über das größte sozialrevolutionäre Experiment in der
Menschheitsgeschichte!
Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis
Wann: 02.10.2008Wo: Inihaus, Initiative e.V.Turmstraße 14a, Bad Oldesloe
Beginn: 19.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Antifaschistische Aktion Bad Oldesloe
Obwohl Leo Trozki die anarchistische Bewegung schon in den 1920’ern "auf dem Misthaufen der Geschichte" gesehen hat, ist diese Bewegung noch heute Weltweit vorhanden. Was macht eine Idee, die vor über 150 Jahren das Licht der Öfentlichkeit erblickte noch heute aktraktiv? Welche Ideen liegen heutiger anarchistischer Praxis zu Grunde? Und vor allem: warum sollten uns heute die alten Träume der AnarchistInnen noch interessieren? Der Vortrag versucht auf Grundlage der heutigen Gesellschaft die Aktualität des Anarchismus und der anarchistischen Bewegung in seiner Theorie und besonders an Hand seiner Praxis zu verdeutlichen.
Anarchie und Strafe - zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie
Wann: 01.10.2008Wo: Alte Meierei, Hornheimerweg 2, 24113 Kiel
Beginn: 20.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Im Nachlauf des Anti-Knast Wochenendes veranstaltet die Vokü Schwarz/Rot einen Themenabend über die Frage der Strafe im Anarchismus. Referent ist Rudolf Mühland, ein bei der FAU-IAA Düsseldorf aktiver Anarcho-Syndikalist und Verfasser einer Vielzahl von Texten zur anarchistischen Theorie und Praxis. Seine Vortragstour wird organisiert von der 'Antinationlen Offensive Saarbrücken'.
"Freiheit für alle Gefangenen" ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen "ihre" Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine "Verbrechen" mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch "Verbrechen" gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.
Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? oder die FAU-IAA stellt sich vor!
Wann: 30.09.2008
Wo: Wieblinger Weg 81/1 · Heidelberg
Beginn: 15.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (Spenden erwünscht)
Veranstalterin: Anarchistische Gruppe Mannheim
Jeder
von uns hat die Formel "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff
auf alle!" schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die
Phrase von der "Solidarität" vernommen. Aber was könnte die wirkliche,
praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter
sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein?
Rudolf
Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen
kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des
Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21
Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie
ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen
Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und
viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit
Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und
weiterführende Probleme zu erörtern.
Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? oder die FAU-IAA stellt sich vor!
Wann: 22.08.2008
Wo: Villa, Galgenberstr. 4, Nürtingen
Beginn: 18.oo Uhr
Eintritt: Eintritt frei (die Villa freut sich über Spenden)
Jeder
von uns hat die Formel "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff
auf alle!" schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die
Phrase von der "Solidarität" vernommen. Aber was könnte die wirkliche,
praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter
sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein?
Rudolf
Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen
kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des
Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21
Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie
ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen
Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und
viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit
Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und
weiterführende Probleme zu erörtern.
Anarchistische Strömungen und Utopien
Wann: 14.07.2008
Wo: Silberstr 36, Dortmund
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: Frei/Spende erwünscht
Café geöffnet ab 19 Uhr. Der Vortrag findet gegen 20 Uhr statt. Essen und Trinken gibt es Vorort.
Das Thema sollte bereits zum 10.03. stattfinden. Nachdem Nazis das Taranta Babu angegriffen haben, musste diese Veranstaltung leider ausfallen. Hier gibt es nun eine neue Aufbereitung des Themas für euch. Das ganze wie immer im Hippiehaus. Wir freuen uns auf euch…
Der Anarchismus hat viele Wurzeln und im laufe der Geschichte kamen viele “neue” Wurzeln hinzu. Obwohl sich alle AnarchistInnen in zwei Punkten einig sind, nämlich der Ablehnung jeder Form der Herrschaft des Menschen über den Menschen UND der Ablehnung jeder Form der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, gibt es jedoch kaum Einigkeit darüber wie die bestehende Gesellschaft transformiert werden soll. Praktisch und philosophische Fragen haben sehr früh dazu geführt das sich verschiedene anarchistische “Schulen” gebildet haben. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die anarchistischen Strömungen, ihre Utopien und ihre Ideen zur Transformation der Gesellschaft.
i Vivir la Utopia !
Wann: 11.07.2008
Wo: Welthaus (An der Schanz 1), Aachen
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: Frei/Spende erwünscht
Am 4. Juli 2008 um 20 Uhr (PÜNKTLICH!) zeigen wir (VeranstalterInnen: FAU-Aachen, Ak Sub.Version, die Fachschaft Philosophie (7/1) der RWTH-Aachen und das Autonome Zentrum Aachen. ) im Welthaus (An der Schanz 1) den Film Vivir la Utopia - Die Utopie leben.
Am 11.07. 2008 wird Rudolf Mühland - aktiver Gewerkschafter in der FAU-Düsseldorf - im Welthaus einzelne im Film bereits angeschnittene Themen vertiefen und Fragen beantworten.
Der Film behandelt die Spanische Revolution und wirft einen Blick auf die anarchistische Bewegung in Spanien. Gezeigt wird die bislang wenig bekannte Seite der radikalen gesellschaftlichen Veränderungen, die sich während des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939 in jenen Gebieten zutrugen, die in der Hand der Republikaner waren. Zeitzeugen aus den Reihen der Anarchisten berichten über ihre Erfahrungen. Einige von ihnen, darunter Conxa Perez, standen Gestalten in Ken Loachs Film LAND AND FREEDOM Pate. Gesprächspartner sind 30 Überlebende der Spanischen Revolution, die in verschiedenen Teilen des Landes wohnen. Sie waren alle Anarchisten und hatten verschiedene Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Viele von ihnen leben noch im Exil in Frankreich, Kanada, Mexiko und Venezuela. Sie sind eigens nach Spanien gekommen, um Zeugnis abzulegen. Der Dokumentarfilm gibt einen Überblick über die Geschichte der anarchistischen Bewegung seit dem 19. Jahrhundert, die Gründung der CNT (Confedéración Nacional del Trabajo) und der FAI, die Rolle von Kultur und Erziehung (Modernes Schulwesen), die Vielfalt der Ideen und Aktivitäten im Vorfeld der Zweiten Republik, den Staatsstreich der Militärs, der sowohl einen Krieg als auch eine Revolution (die einzige anarchistische Revolution) auslöste, und insbesondere über die Einrichtung und das Funktionieren der Kollektivbetriebe in den ländlichen und städtischen Gebieten. Er schließt mit der Niederlage d
